Metallveredelung: Chrom, Nickel, Zink

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  • Puk Wall Wandleuchte Glas-Linse

    A Preis: ab 147,00 €
  • DWK 10 Kleiderbügel

    Preis: 66,00 €
  • Basic Haken

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  • Puk Eye Stehleuchte

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  • Puk Eye Tischleuchte

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    Regulärer Preis: 198,00 €

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    Preis: 395,00 €
  • Romano 600 Spiegelleuchte

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Metallveredelung: Chrom, Nickel, Zink

Um eine Korrosion der Metallflächen zu verhindern, findet eine Metallveredelung mit Nickel, Chrom oder Zink statt:

Was ist Nickel?
Unter Vernickeln versteht man das elektrolytische Aufbringen einer Nickelschicht auf Metalloberflächen (Stahl, Zinkdruckguss, Messing oder Aluminium). Durch Eintauchen in einer nickelsalzhaltigen, wässrigen Lösung werden unter Stromzufuhr Nickelelektrolyten abgeschieden und von der zu galvanisierenden Metalloberfläche angezogen. Nickel weist natürlich eine silberhelle Farbe auf. Um ein Anlaufen zu verhindern, werden beim Vernickeln entweder Glanzmittel für eine glänzende Oberfläche oder spezielle Mattnickel-Elektrolyte für eine gleichmäßige Mattigkeit der schützenden Nickelschicht verwendet.

Diverse Metallveredelungen anhand der Puk Leuchten von Top-Light sowie einem Ständer für Sonnenschirme. © Top-Light, ikarus
Diverse Metallveredelungen anhand der Puk Leuchten von Top-Light sowie einem Ständer für Sonnenschirme. © Top-Light, ikarus

Immer beliebt: Chrom
Mittels Galvanisierung wird eine gleichmäßige Verchromung auf Metall- und Kunststoffoberflächen aufgebracht. 1924 entwickelt Erik Liebreichs für die Elektro-Chrom-Gesellschaft m.b.H. Berlin das klassische Verfahren der Verchromung: Die hochgiftigen Chrom-Elektrolyten werden unter Stromzufuhr aus Chromoxid mittels Schwefelsäure als Katalysator abgeschieden. Mit Hilfe von Bleianoden lagert sich die Chromschicht auf der zu galvanisierenden Oberfläche ab. Aufgrund strengerer Umweltauflagen wird heute bei dieser Metallveredelung statt Blei platiniertes Titan sowie umweltfreundlichere Katalysatoren verwendet. Da die erzeugte Chromschicht relativ dünn ist, hängt der Grad des Glanzes stark von der zu galvanisierenden Oberfläche ab. Deswegen wird vor dem Verchromen der Metallflächen (Stahl, Zinkdruckguss, Messing oder Aluminium) meist eine Vernickelung als Metallveredelung durchgeführt: Ist die Nickelschicht glänzend, glänzt die Verchromung, mit einer kurzen Polierung auch hochglänzend. Matt vernickelte Metalloberflächen führen zu einer matten Verchromung. Lediglich Edelstahl kann ohne Nickel-Zwischenschicht hochglänzend verchromt und poliert werden.

Decor Walther fertigt hochwertige Badaccessoires aus widerstandsfähigem Messing: Mit einer glänzenden Verchromung ist Messing vor den Einflüssen im Bad geschützt. © Decor Walther
Decor Walther fertigt hochwertige Badaccessoires aus widerstandsfähigem Messing: Mit einer glänzenden Verchromung ist Messing vor den Einflüssen im Bad geschützt. © Decor Walther

Zink ist mehr als nur Nahrungsergänzung …
Vom Feuerverzinken, wobei Stahlteile durch Eintauchen in einer flüssigen Zink-Schmelze einen schützenden Überzug erhalten, sehen wir hier ab, da vorwiegend Bauelemente wie Treppen, Geländer oder Straßenlaternen sowie in der Automobilindustrie eine Feuerverzinkung erhalten. Um metallene Leuchten, Accessoires und Badaccessoires vor dem Rosten zu schützen, wird häufig galvanisch verzinkt. Beim Verzinken wird als Anode reines Zink in einer wässrigen Lösung verwendet, das unter Stromzufuhr Zinkelektrolyte abscheidet, die an der zu verzinkenden Metalloberfläche als Kathode ausfällen. Die gleichmäßige Zinkschicht eignet sich aufgrund ihrer fehlenden Oberflächenstruktur einerseits zur Pulverbeschichtung als farbige Metallveredelung, andererseits zum speziellen Chromatisierungsverfahren: Durch Eintauchen der Zinkschicht in eine Lösung aus Chromsäure bildet sich stromlos eine sogenannte Konversionsschicht, die matter Verchromung ähnelt.

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