Holz

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  • Cutter Bank

    Preis: ab 729,00 €
  • Eichenbretter Schneidebrett

    Preis: ab 24,90 €
  • Eiche 01 Wandregal

    Preis: ab 179,00 €
  • Vakka Aufbewahrungsbox

    Preis: ab 189,00 €
  • Oak Ligna 3 Sideboard

    Preis: 1.739,00 €
  • HK Eiche Bonbonniere

    Preis: 175,00 €
  • Cremona Wandleuchte

    A Preis: 153,00 €
  • Dweller Tisch

    Preis: ab 1.698,00 €
  • Oak Slice Tisch

    Preis: ab 1.309,00 €
  • Luga Bett in Eiche

    Preis: ab 1.490,00 €
  • Sophie Tischleuchte

    A Preis: 248,00 €
  • In Between Tisch

    Preis: ab 1.350,00 €
  • In Between Stuhl SK1

    Preis: ab 392,00 €
  • 18

    In Between Stuhl SK2

    Preis: ab

    Regulärer Preis: 550,00 €

    Special Price 449,00 €

  • Soft Edge Stuhl in Eiche

    Preis: ab 329,00 €
  • Sixtematic Stehpult

    Preis: 1.480,00 €
  • Dina Konsole mit Schubladen

    Preis: 379,00 €
  • Solvay Tisch

    Preis: 4.220,00 €
  • Remix Couchtisch

    Preis: 590,00 €

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Holz

Holz ist ein vielseitig einzusetzender, nahezu unverzichtbarer Baustoff für den Möbelbau:

Alpenglühn Stuhl und Tisch von Löffler in massiver Buche: ein moderner Twist auf ein bewährtes Design! Nicht nur in der Küche treffend! © Löffler
Alpenglühn Stuhl und Tisch von Löffler in massiver Buche: ein moderner Twist auf ein bewährtes Design! Nicht nur in der Küche treffend! © Löffler

Was ist alles aus Holz?
Ob für Stühle oder Tische, Schränke oder Betten, selbst im Sofa und Sessel wird Holz verwendet, da es sich leicht zu verschiedenen Werkstoffen bearbeiten und somit sich vielseitig einsetzen lässt. Der Möbel­baustoff besteht zwar nur aus lignifiziertem pflanzlichem Gewebe, zeichnet sich aber je nach Holzart durch einen weicheren oder härteren Widerstand gegenüber einem Messer aus.

Pine Beistelltisch von Normann Copenhagen: ungewöhnlich neuer Auftritt von Kiefer als Weichholz im Möbelbau. © Normann Copenhagen
Pine Beistelltisch von Normann Copenhagen: ungewöhnlich neuer Auftritt von Kiefer als Weichholz im Möbelbau. © Normann Copenhagen

Was ist Weichholz?
Weichholz wird aus diesem Grunde gerne in größerer Stärke bei Stühle‌n und Tische‌n eingesetzt. Aber vor allem als Konstruktionsholz zum Beispiel im Sofa und gepolsterten Sessel findet Weichholz wie Fichte und Kiefer seinen Einsatz. Oberflächen aus Weichholz neigen dazu leichter zu verkratzen, besonders wenn sie durch eine Lackschicht »geschützt« sind. Denn in die Lackkratzer kann Wasser eindringen, was zu stärkeren Verfärbungen des Weichholz‌es führt. Wer Kiefer oder Fichte liebt, sollte auf offenporige, geölte Oberflächen setzen: Mit ein wenig heißem Wasser lassen sich so Kratzer »heben«, ein wenig Leinöl pflegt die Holzoberfläche.

Sixay Furniture präsentiert verschiedene Harthölzer wie Eiche, Buche und Nussbaum als Massivhölzer im Möbelbau. © Sixay Furniture
Sixay Furniture präsentiert verschiedene Harthölzer wie Eiche, Buche und Nussbaum als Massivhölzer im Möbelbau. © Sixay Furniture

Was ist Hartholz?
Im Gegensatz zu Weichholz, also Fichte oder Kiefer, wird Hartholz aus langsam wachsenden und somit teureren Bäumen gewonnen: Walnuss, Nussbaum, Eiche, Buche, Esche. Je teuerer das beständigere Hartholz, desto eher wird dieses als Furnier im Möbel­bau eingesetzt. Viel gerodetes Hartholz wie Birke, Buche, Esche oder Eiche wird dagegen auch als Massivholz verwendet, vor allem für Beine von Stühle‌n und Tische‌n.

Üblich ist eine dünne Holzschicht auf einem soliden Korpus – bei der Sophie Pendelleuchte von Lasfera kommt Furnier als Lampenschirm. © Lasfera
Üblich ist eine dünne Holzschicht auf einem soliden Korpus – bei der Sophie Pendelleuchte von Lasfera kommt Furnier als Lampenschirm. © Lasfera

Was ist Furnier?
Große Flächen wie Tisch­platten »glänzen« gerne mit einem Furnier: Vor allem Hartholz wird mit einer speziellen Vorrichtung in hauchdünne Schichten gehobelt bzw. geschnitten. Furniere werden unter Berücksichtigung der Maserung auf einen Untergrund geleimt: Wurde bis zum Jugendstil noch meist Weichholz als Konstruktionsholz verwendet, kommt seit dem Art Deco vermehrt Spanplatte oder (vor allem heute) MDF zum Einsatz.

Vakka Box von iittala: feines Birkenschichtholz sanft unter Dampf in Form gebogen, ohne dass die dünnen Holzschichten reißen. © iittala
Vakka Box von iittala: feines Birkenschichtholz sanft unter Dampf in Form gebogen, ohne dass die dünnen Holzschichten reißen. © iittala

Was ist Schichtholz?
Während das Herstellen der Furniere schön gemaserter Harthölzer schon zu Barock­zeiten gang und gäbe war, entwickelt sich das Schichtholz erst im Zuge der Industrialisierung. Maschinell lassen sich nun fast alle Hölzer in hauchdünne Platten schneiden, was zu neuen Einsatz­möglichkeiten führt: Ausführlicher gehen wir unter Formschichtholz und Birkenschichtholz bzw. Multiplexplatte auf diese Verarbeitung ein.

Eiche 01 Wandregal von weld & co: Massivholz ist an der durchgehenden Maserung über den Kanten und Ecken zu erkennen. © weld & co
Eiche 01 Wandregal von weld & co: Massivholz ist an der durchgehenden Maserung über den Kanten und Ecken zu erkennen. © weld & co

Was ist Massivholz?
Mit massiv verbinden wir im deutschen Sprachgebrauch »schwer«, dabei ist Massivholz leichter im Gewicht als Spanplatte oder MDF. Letztere weisen gegenüber der gewachsenen Holzstruktur eine höhere Dichte und somit höheres Gewicht aufgrund der Verwendung von Leimen auf. Verwenden wir in Bezug auf eine Holzart das Wörtchen »massiv«, so bedeutet dies, dass das Werkstück (z.B. ein Stuhlbein) aus einem Stück Holz geschnitten wurde.

Teakholz im Wandel der Zeit am Fionia Hocker von Skagerak: links in frisch geölter Röte, rechts mit silbergrauer Patina. © ikarus, Skagerak
Teakholz im Wandel der Zeit am Fionia Hocker von Skagerak: links in frisch geölter Röte, rechts mit silbergrauer Patina. © ikarus, Skagerak
Teakholz im Wandel der Zeit am Fionia Hocker von Skagerak: links in frisch geölter Röte, rechts mit silbergrauer Patina. © ikarus, Skagerak

Welches Holz ist wetterfest?
Witterungsbeständiges Holz findet vor allem im Freien seinen Einsatz: Nur Hartholz mit einem hohen Anteil eigener ätherischer Öle wie Teak, Robinie oder Douglasie können ohne eine weitere Behandlung im Freien eingesetzt werden. Dies heißt aber nicht, dass diese Möbel aus Teak, Robinie, Akazie oder Douglasie wetterfest sind: Denn zu ihrem Schutz entwickeln diese Holzarten eine silbergraue Patina. Letztere lässt aber auch die Oberfläche der Hölzer rauer und somit anfälliger für Flechten und Moose werden. Wer also wetterfest mit schön gleichsetzt, muss witterungsbeständiges Holz jährlich (!) mit speziellen Ölen pflegen!

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