Formschichtholz

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  • Woodrow Papierkorb

    Preis: ab 25,00 €
  • Zero Stuhl

    Preis: ab 98,00 €
  • Vakka Aufbewahrungsbox

    Preis: ab 189,00 €
  • Lorea Obstschale

    Preis: ab 59,00 €
  • Plywood Group LCW Sessel

    Preis: ab 1.260,00 €
  • Wick Armlehnstuhl mit Drehgestell

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  • Serie 7 Stuhl Eiche

    Preis: 489,00 €
  • Butterfly Hocker

    Preis: ab 589,00 €
  • Mammoth Chair Leder Sessel

    Preis: ab 2.899,00 €
  • Stack Tablett

    Preis: 175,00 €
  • Eames Elephant Plywood Hocker

    Preis: 1.190,00 €

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Formschichtholz

Holz in geschwungene Formen zu zwängen, war ein großes Anliegen der Designer Anfang des 20. Jahrhunderts im Möbel-Bau:

Plywood Group LCW Sessel von Vitra: Ray & Charles Eames experimentieren lange, um die perfekte Herstellung der Schichtholz-Formen in Serienreife zu kreieren. © Vitra
Plywood Group LCW Sessel von Vitra: Ray & Charles Eames experimentieren lange, um die perfekte Herstellung der Schichtholz-Formen in Serienreife zu kreieren. © Vitra

Zwar experimentierte schon der Amerikaner Isaak Cole 1874 mit sogenanntem Formholz, aber erst um 1930 wurde das Verfahren an zwei Orten industrialisiert: Thonet setzt in den ersten Stahlrohr-Freischwinger S43 des niederländischen Bauhaus Designers Mart Stam Formholz als Sitz und Rücken ein, während Alvar Aalto mit Formschichtholz eine zarte Federung der Sitzfläche im »Paimio« Sessel erwirkt. Ende der 1940er Jahre gewinnen Ray und Charles Eames den Design-Wettbewerb des New Yorker MoMA mit einem »Plywood« Stuhl, der aus zahlreichen Versuchen hölzerne Verschalungen zum Transport Kriegsverletzter letztendlich erfolgreich herausspringt. Während die »Plywood« Möbel-Serie zögerlich ihren Siegeszug in Nordamerika antritt, entwickelt der dänische Designer Arne Jacobsen seinen berühmten »Ameise« bzw. resultierend daraus den »Series 7« Stuhl am Anfang der 1950er Jahre.

Vor allem der Plywood Elephant als hölzerne Skulptur von Ray & Charles Eames zeigt wie gut sich Schichtholz unter Dampf biegen lässt. © Vitra
Vor allem der Plywood Elephant als hölzerne Skulptur von Ray & Charles Eames zeigt wie gut sich Schichtholz unter Dampf biegen lässt. © Vitra

Formschichtholz ist zwar die unpräzisere, aber gewöhnlichere Bezeichnung für Formsperrholz, denn ähnlich wie beim Birkenschichtholz werden dünne Holzfurniere aus beliebigen Harthölzern »gesperrt«, d.h. um 90° in der Richtung der Maserung miteinander verleimt, um die Festigkeit des Werkstoffes zu erhöhen. Unter Dampfdruck wird die plane Formsperrholz-Platte gebogen bzw. in eine vorgegebene Form gepresst. Zur sichtbaren Verwendung von Formsperrholz wird gern im Möbel-Bau Hartholz wie Buche, Nussbaum, Eiche, Ahorn oder Esche verwendet. Durch industriellen Maschineneinsatz wird Formholz heute zahlreich vor allem in der Sessel- und Stuhl-Herstellung verwendet.

Serie 7 Stühle von Fritz Hansen: Arne Jacobsen lässt gebogenes Schichtholz hier die einmalige Sitzschale formen. © Fritz Hansen
Serie 7 Stühle von Fritz Hansen: Arne Jacobsen lässt gebogenes Schichtholz hier die einmalige Sitzschale formen. © Fritz Hansen

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