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Wogegen das Gesamtkonzept von iittala, dem finnischen Hersteller von Glaswaren, Küchen-Accessoires, Geschirr und Wohnaccessoires, am allervehementesten mobil macht, ist der »Throwawayism«, also das allübliche Gebaren unserer modernen Wegwerfgesellschaft. Und auf seiner Website stellt das Unternehmen die geradezu messianische Frage, ob der Leser schon bemerkt habe, wie einfach es sei, sich das Haus mit bedeutungslosen und kurzlebigen Accessoires und Küchenutensilien zum Kochen, Essen & Trinken voll zu stellen. Diesem Paradigma – und der daraus resultierenden Folge des aus Langeweile oder wegen Defekts in den Müll entsorgten Küchenutensilien und Wohnaccessoires – stellt sich iittala entgegen.
Produktion iittala
Produktion iittala
Handarbeit im Iittala Werk
Die finnische Firma tut dies zwar nicht mit Glaswaren und Accessoires zu Schnäppchenpreisen, aber dafür mit zeitlosem Design und Langlebigkeit. Diese gilt sowohl für die Produktqualität als auch für die emotionale Beziehung, die man an das Geschirr und die Glaswaren knüpft. Und damit sich gerade letztere Komponente voll entfalten kann, legt iittala das Design seines Geschirr und Glaswaren-Sortimentes seit Anbeginn in die Hände einer erlesenen Designer-Schar. Viele von ihnen kamen mit den entworfenen Küchen-Accessoires und Wohnaccessoires zu großem Ruhm. Alvar Aalto sorgt beispielsweise schon 1937 auf der Pariser Weltausstellung für Furore, als er dort seine ungewohnt konturlosen, wellenförmig geschwungenen »Savoy«-Vasen präsentiert. Und dass in einer Zeit als die finnische Firma, die gerade aus dem Zusammenschluss zweier Glashütten entstanden ist und noch »Karhula-iittala« heißt, Geld noch überwiegend mit der Herstellung von einfachen Flaschen für Apotheker bzw. Lampenöl verdient und nur ein Bruchteil der Produktion mit Design und Herstellung von Glaswaren wie Geschirr und Wohnaccessoires für Privathaushalte beschäftigt war.
li.Alvar und Aino Aalto re. Aalto Vase
Die überwiegende Zahl der Designer, die seit den 1950ern für iittala tätig geworden sind, entstammen dem Heimatland (Aina und Alvar Aalto, Kaj Franck, Nanny Still, Timo Sarpaneva, Göran Hongell u. v. a.). Besonders der langjährige Designer Kaj Franck manifestiert den typischen geradlinigen Stil im farbenfrohen Design von iittala Geschirr wie zum Beispiel in der »Kartio« Glas-Serie ersichtlich. Jedoch finden sich in der Liste der beauftragten Designer und Design Studios auch Namen aus den skandinavischen Nachbarländern und Europa (z. B. Thomas Sandell, Renzo Piano, Antonio Citterio, Alfredo Häberli, Giorgio Vigna). Neben der berühmten Glaswaren-Produktion macht sich heute die finnische Marke einen Namen mit der Herstellung feinstem Porzellan wie die berühmte von Alfredo Häberli entwickelte »Origo« Porzellan-Geschirr-Serie zeigt, die schon ihr weit mehr als 10-jähriges Bestehen feiert. Heute führt die iittala Group mehrere, speziell in Skandinavien sehr erfolgreiche Marken in dem Bereich Glaswaren, Küchen-Accessoires, Geschirr und Wohnaccessoires, wobei die Stammmarke im Ausland mit Abstand am bekanntesten ist. Insgesamt beschäftigt die Unternehmensgruppe rund 1.400 Mitarbeiter.
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