Cappellini

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Cappellini

Cappellini – die italienische Möbelmarke steht als Synonym für »Talentschmiede«: Jasper Morrison, Tom Dixon, Marc Newson, Marcel Wanders, die Brüder Ronan und Erwan Bouroullec – alle haben bei diesem Hersteller ihre ersten Gehversuche in Sachen Design gemacht. Und dass dies keine »Eintagsfliegen« sondern Designklassiker sind, dafür steht das feine Näschen des heutigen Geschäftsführers Giulio Cappellini. Alles fing klein an: 1946 gründet Enrico Cappellini einen kleinen Handwerksladen in Carugo. Ab 1960 startet er zwar mit der Produktion zeitgenössischer Möbel, aber erst als Sohn Giulio, ein gelernter Architekt, in die Firma einsteigt, wandelt sich die Cappellini zu der heute bekannten Möbelmarke. Über die Jahre hinweg entstanden verschiedene Möbel-Kollektionen, heterogen in ihrem Aussehen, aber stets mit gleichbleibender hoher Qualität in der Verarbeitung. Ab den 1990er Jahren setzt die Firma verstärkt auf junge Designer, die meist gerade ihren Design-Abschluss in der Tasche haben. Ungewöhnlich kreative Möbel entstehen, wobei das Augenmerk betont nicht auf aufreißerische Präsentation, z.B. auf einer Messe, sondern auf die tägliche Nutzung im Wohnraum immer liegt.

Dem innovativem Design- und Möbel-Entwurf stets aufgeschlossen: Cappelini sagt selber, dass ihre Möbel »nie langweilig oder absurd sind, sondern immer etwas Lebendiges und Leichtes besitzen, meist mit gesundem Humor gewürzt, teils mutig, teils von formalen Lösungen getrieben.« So sind die Möbel-Kollektionen durchsetzt »mit lebhaften Brüchen und Widersprüchen«. Getreu dem Motto, dass es nicht das »Cappellini Design« gibt, setzt sich die italienische Firma wagemutig mit jungen Designern auseinander, gibt Nendo, Shiro Kuramata, Edward Barber und Jay Osgerby das Rückgrat neue Designklassiker zu entwerfen und zu verwirklichen. Auch wenn sich Cappellini aus wirtschaftlichen Gründen seit 2004 in die große Poltrana Frau Group eingeordnet hat, der gekonnte Mix aus »Designklassiker trifft frisches Design« , also der verschwenderisch bunte Alessandro Mendini neben dem Minimalisten Nendo, bleibt bestehen.

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