Wilhelm Wagenfeld

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Wilhelm Wagenfeld

Wilhelm Wagenfeld (1900-1990) steht für zeitloses Design, das immerbeständig in seiner Funktion und Verarbeitung überzeugt. Nach seiner Ausbildung zum Silberschmied und dem Besuch der Hanauer Zeichenakademie wird er als Silberschmied-Geselle am Bauhaus in Weimar aufgenommen. Unter der Ägide des ungarischen Architekten László Moholy-Nagy entsteht in der Metallwerkstatt des Bauhaus sein bedeutendster Leuchten-Entwurf, die Wagenfeld Tischleuchten sowohl in der Metall- (WA24) als auch in der Glasversion (WG24). Nach dem Umzug des Bauhaus nach Dessau verweilt der junge Designer an der neu gegründeten Bauhochschule Weimar, deren Leitung der Metallwerkstatt er 1928 übernimmt. Nach der Schließung der Bauhochschule 1930 entwirft er als freier Mitarbeiter der Jenaer Glaswerke Schott & Gen. feuerfestes Glasgeschirr wie das heute wieder produzierte Teeservice oder das Eierkochglas »Eierkoch«, wird aber 1931 zum Professor an der Staatlichen Kunsthochschule Grunewaldstraße in Berlin berufen, die er bis 1935 innehält. In der Nachkriegszeit tritt Wilhelm Wagenfeld für kurze Zeit die Professur der Hochschule für Bildende Künste in Berlin an, entscheidet sich aber 1954 seine eigene Design Werkstatt zu gründen. In dieser kreativen Zeit entstehen zahlreiche Design-Entwürfe praktischer Haushaltsgegenstände fürs Essen & Trinken in Metall wie den »Max und Moritz« Salz- und Pfefferstreuer, Butterdose und Eierbecher für WMF. Nach der Schließung seiner Werkstatt übernimmt Tecnolumen die originalgetreue Produktion der Tischleuchten.

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