Michele De Lucchi, Giancarlo Fassina

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Michele De Lucchi, Giancarlo Fassina

Michele De Lucchi (* 1951) gründet schon während seines Architektur-Studiums in Florenz die »Gruppe Cavart«, die für radikales Design eintritt. Sich nicht mit den gegebenen Dingen zufrieden zu geben, den Überfluss an nicht notwendigen Gestaltungen anzuprangern und eine radikale Änderung im Establishment hervorzurufen, sind die grundlegenden Gedanken des jungen Designers. Während seiner Lehrtätigkeit an der Universität Florenz lernt er Ettore Sottsass kennen und gründet mit weiteren Designern wie Matteo Thun die radikale »Memphis« Gruppe, in deren Theorie er viele Möbel, Leuchten und Accessoires entwirft. 1979 wird der »junge Wilde« Designberater für Olivetti, gründet 1988 sein eigenes Studio, 1992 wird er zum Chefdesigner bei Olivetti erhoben. Nebenbei lehrt Michele De Lucchi weiterhin, wird 2001 an der Universität zu Venedig zum Professor für Design und Kunst erhoben und erhält 2006 die Ehrendoktorwürde der Kingston Universität.

Giancarlo Fassina (* 1935) ist gebürtiger Mailänder und besucht wie viele seiner berühmten Kollegen die Polytechnische Universität seiner Heimatstadt. Nach seinem Abschluss als Architekt konzentriert sich Giancarlo Fassina aber bald auf das Design von Ausstellungen und Gebrauchsgütern, insbesondere Leuchten für Luceplan und Artemide, die zum »Dauerbrenner« werden. Seine beiden Schwerpunkte laufen in der Lichtgestaltung von öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie internationalen Präsentationen zusammen, unter anderem gestaltet er die Leuchten für Ausstellungen in Mailand und das Fossati-Theater.

1987 entwerfen Giancarlo Fassina und Michele De Lucchi zusammen die erfolgreiche Schreibtischleuchte »Tolomeo« für Artemide, deren einzigartiges Design nicht nur als Schreibtischleuchte, sondern auch als Wandleuchte und Stehleuchte überzeugt. Für die raffinierte »Tolomeo« Leuchten-Serie erhalten beide Designer, Giancarlo Fassina und Michele De Lucchi, 1989 den begehrten, heimischen Designpreis »Compasso D'Oro«.

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