Mario Botta

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Mario Botta

Seine Bauten sind Monumente in Naturstein, die sich keinesfalls in ihre Umgebung einpassen, sondern eher wie unnahbare Burgen trutzen. Mario Botta (*1943) verfolgt kompromisslos die sogenannte reine Form, die Beschränkung auf simple Geometrie, in der Licht und Schatten die Hauptrolle spielen. Schon als Kind zeichnet er leidenschaftlich, versteht Mathematik spielend, während er nur ungern auswendig lernt, was ihm die Lehre als Bauzeichner in Lugano einbringt. Nach deren Abschluss müht er sich durch das Kunstgymnasium in Mailand, um hernach Architektur am IUAV Istituto Universitario d'Architettura di Venezia zu studieren. Vor allem Carlo Scarpa kanalisiert seinen Baudrang, stellt ihm einerseits Le Corbusier, andererseits den Amerikaner Louis Kahn vor. Letzterer lud ihn 1969 ein, mit ihm in Dhaka, der neuen Hauptstadt Bangladeschs zu arbeiten. Statt aber wie ein Fremder in der Welt zu reisen, zieht es den Schweizer zurück in seine Heimat, wo er in Lugano sein Architekturbüro gründet. Und mit seinen monumentalen Bauten und der hieraus entstehenden »Tessiner Schule« erobert Mario Botta hernach die Welt, sammelt zahlreiche Architekturpreise ein. Das neben seiner ausgezeichneten Architektur auch Design hier und da erschaffen wurde, fällt bei Mario Botta erst auf den zweiten Blick auf: So kompromisslos er in der Architektur voranschreitet, so stringent führt er auch die Design-Entwürfe für Alessi, Artemide, Poltrona Frau, Alias Design und Horm.it aus.

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