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Wird nur mit seinem farbigen Absatz sichtbar, der Hi-Cut Stuhl von Philippe Starck & Eugeni Quitllet für Kartell
Wird nur mit seinem farbigen Absatz sichtbar, der Hi-Cut Stuhl von Philippe Starck & Eugeni Quitllet für Kartell

Geistermöbel – ein spannendes Spiel mit dem Auge

Maren Tünker
Maren Tünker
Im Jahr 2000 verblüfft Kartell erstmals mit der Neuheit der »Geistermöbel«, eben durchscheinende, fast unsichtbare Möbel. Dieser neue stilistische Ansatz der Transparenz im Möbel­design wurde produktionstechnisch durch den Einsatz des Kunststoffes Polycarbonat möglich. Das Patent für die innovative Verarbeitungstechnik dieses durchgehend transparenten Kunststoffes hat die italienische Marke Kartell nicht nur eigens entwickelt, sondern auch seitdem in Bezug auf seine Verarbeitung stetig verbessert.

Bloom New S2 Pendelleuchte

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A Preis: ab 287,00 €
La Marie Stuhl

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Preis: ab 236,00 €
Hi-Cut Stuhl

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Preis: 247,00 €
Invisible Tisch

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Preis: ab 765,00 €
 
La Marie Stuhl von Philippe Starck und Invisible Tisch von Tokujin Yoshioka mit Bloom New S2 Pendelleuchte von Ferruccio Laviani – alles Kartell Design!
La Marie Stuhl von Philippe Starck und Invisible Tisch von Tokujin Yoshioka mit Bloom New S2 Pendelleuchte von Ferruccio Laviani – alles Kartell Design!
1998 entwirft Philippe Starck den ersten Stuhl namens »La Marie«, der nur aus dem neuen Kunststoff Polycarbonat bestand. Keine stützenden Glasfaser­stränge oder Aluminium­gestänge, »La Marie« bezaubert nicht durch ihre gewöhnliche Stuhl­form, sondern aufgrund ihres durchsichtigen Materials: Polycarbonat. Fast zwei Jahre forscht Kartell an der Verwirklichung dieses Stuhl-Entwurfs: Nicht nur neue Formen müssen hergestellt werden, nein, eine neue Produktionstechnik muss entwickelt werden. Kartell schaut gerne über den eigenen »Topfrand«: Neue Möglichkeiten der Verarbeitung werden in anderen Industriezweigen wie dem stets innovativen Fahrzeugbau oder der seriellen Produktion von Verbrauchsgütern wie Getränkeflaschen abgeschaut, überdacht, umgearbeitet und dann eingesetzt. 2000 stellt Philippe Starck seinen »La Marie« Stuhl der breiten Öffentlichkeit vor: »La Marie ist ein absolut außergewöhnliches Produkt. Durchsichtig, auf ein Minimum an Form reduziert, besteht es aus Polycarbonat. Das heißt, es ist quasi unzerstörbar, man kann es nicht verkratzen, es ist komfortabel, man kann ein halbes Dutzend aufeinander stapeln, und es kostet so gut wie nichts. Wie könnte ich so ein Produkt in kleinen Serien herstellen? Das wäre unmöglich.« Und er hat Recht: Die schlichte, transparente Eleganz verbunden mit hohem Sitzkomfort lassen seine »La Marie« nicht nur zu einem Verkaufsschlager, sondern auch zu einem Designklassiker werden. Übertroffen werden konnte »La Marie« nur durch ihren verspielten Nachfolger:
In seiner Klarheit wird der Louis Ghost Sessel zum Suchspiel in einem farbenfrohen Atelier; Gemälde Jörg Schmitz Atelierhaus am Villaberg, Gelnhausen
In seiner Klarheit wird der Louis Ghost Sessel zum Suchspiel in einem farbenfrohen Atelier; Gemälde Jörg Schmitz Atelierhaus am Villaberg, Gelnhausen
Seit Philippe Starck das transparente Polycarbonat für seine Design-Entwürfe produktionstechnisch verwenden kann, spielt er mit dem Auge seiner Bewunderer wie bei »La Marie«. 2002 entwirft er den weltbekannten und meistverkauften Designklassiker »Louis Ghost« Stuhl für Kartell. Kein neuer Wurf in Sachen Stuhl­design – handelt es sich doch um einen altbekannten Medaillonstuhl, der seit barocken Zeiten, dem »Louis-quinze Stil«, äußerst beliebt war und ist.
Nein, die humoreske Hommage an den »Louis-quinze Stil« wird erst Philippe-Starck-like aufregend durch das transparente Material. Von Kopf bis Fuß rein aus klarem bis höchstens zart gefärbtem Polycarbonat scheinen die »Louis Ghost« Stühle nahezu in jeder Einrichtung zu verschwinden. Mancher traut sich gar nicht zu setzen, aus Angst das transparente Material könnte ihn gar nicht tragen. Aber kaum einer misstraut lange diesem revolutionären Stuhl-Entwurf von Philippe Starck, seinem »Louis Ghost«!

François Ghost Wandspiegel

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Preis: ab 323,00 €
Ghost Buster Kommode

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Preis: ab 312,00 €
Charles Ghost Hocker

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Preis: ab 134,00 €
Louis Ghost Sessel

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Preis: ab 298,00 €
Victoria Ghost Stuhl

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Preis: ab 236,00 €
Geht auch in kräftigen und doch transparenten Farben: Victoria Stuhl und La Boheme 3 Hocker von Philippe Starck mit H-Horse Schaukelpferd von Nendo und Shanghai Vase von Maria Bellini – alles Kartell Design!
Geht auch in kräftigen und doch transparenten Farben: Victoria Stuhl und La Boheme 3 Hocker von Philippe Starck mit H-Horse Schaukelpferd von Nendo und Shanghai Vase von Maria Bellini – alles Kartell Design!
Inzwischen ist die »Geistermöbel«-Serie von Philippe Starck gewachsen: Ohne Armlehnen heißt der Stuhl »Victoria Ghost«, als Hocker »Charles Ghost« und nicht nur das, Kartell verabschiedet sich vom alleinigen »gespenstigen« Design und bringt die auffallenderen, durchgefärbten Stuhl-Varianten von »Louis«, »Victoria« und »Charles« in durchgefärbten und somit undurchsichtigen Varianten auf den Markt: Für alle, denen die transparenten Stühle von Philippe Starck einfach zu wagemutig sind …

Shanghai Vase

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Preis: ab 153,00 €
TipTop Beistelltisch

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Preis: ab 205,00 €
La Bohème 3 Hocker

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Preis: ab 150,00 €
Shibuya Vase

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Preis: ab 122,00 €
H-Horse Schaukelpferd

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Preis: ab 251,00 €
Stone Hocker von Marcel Wanders, Battery Tischleuchte von Ferruccio Laviani und TipTop Beistelltisch von Philippe Starck & Eugeni Quitllet im Atelier; Gemälde Jörg Schmitz Atelierhaus am Villaberg, Gelnhausen
Stone Hocker von Marcel Wanders, Battery Tischleuchte von Ferruccio Laviani und TipTop Beistelltisch von Philippe Starck & Eugeni Quitllet im Atelier; Gemälde Jörg Schmitz Atelierhaus am Villaberg, Gelnhausen
Stone Hocker von Marcel Wanders, Battery Tischleuchte von Ferruccio Laviani und TipTop Beistelltisch von Philippe Starck & Eugeni Quitllet im Atelier; Gemälde Jörg Schmitz Atelierhaus am Villaberg, Gelnhausen
Inzwischen ist das Portfolio an transparenten Möbel‌n und Leuchten nicht nur bei Philippe Starck gewachsen: Paolo Rizzatto spielt nüchtern mit dem »Jolly« Beistelltisch mit, den Tokujin Yoshioka zum »Invisible« Beistelltisch bzw. Tisch wandelt. Ferruccio Laviani macht sich nicht nur durch die barocke »Bourgie« Tischleuchte unsterblich, sondern entwirft angefangen von der weltbekannten »FL/Y« über die klassische »Take« Tischleuchte, verspielte »Bloom« und »Kabuki« Leuchten-Serie bis hin zur modernen, akkubetriebenen »Battery« Universalleuchte.

Stone Hocker

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Preis: ab 187,00 €
Jelly Vase

Jelly Vase

Preis: ab 104,00 €
Battery LED Tischleuchte

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A Preis: ab 166,00 €
Kabuki LED Stehleuchte

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A Preis: ab 891,00 €

Take Tischleuchte

Take Tischleuchte

A Preis: ab 95,00 €
Jellies Family Champagnerglas

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Preis: ab 14,00 €
Jellies Family Teller

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Preis: ab 15,00 €
Piazza Tablett

Piazza Tablett

Preis: ab 105,00 €
Patricia Urquiola setzt auf Jelly bzw. Jellies Family als Geschirr, Christophe Pillet auf Shibuya Vase, Ferruccio Laviani auf Kabuki Stehleuchte – aber alles im altbekannten Acryl! Gemälde Jörg Schmitz Atelierhaus am Villaberg, Gelnhausen
Patricia Urquiola setzt auf Jelly bzw. Jellies Family als Geschirr, Christophe Pillet auf Shibuya Vase, Ferruccio Laviani auf Kabuki Stehleuchte – aber alles im altbekannten Acryl! Gemälde Jörg Schmitz Atelierhaus am Villaberg, Gelnhausen
Patricia Urquiola setzt auf Jelly bzw. Jellies Family als Geschirr, Christophe Pillet auf Shibuya Vase, Ferruccio Laviani auf Kabuki Stehleuchte – aber alles im altbekannten Acryl! Gemälde Jörg Schmitz Atelierhaus am Villaberg, Gelnhausen

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