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Schnee über Schnee – kein Vergnügen für Gartenmöbel! Sie suchen jetzt besser einen trockenen, frostfreien Platz auf!
Schnee über Schnee – kein Vergnügen für Gartenmöbel! Sie suchen jetzt besser einen trockenen, frostfreien Platz auf!

Gartenmöbel – ab ins Winterquartier!

Maren Tünker
Maren Tünker
Wenn der Garten sein schönstes Herbstkleid zeigt, die Temperaturen sich langsam aber sicher dem Frost annähern, wird das Sitzen und Verweilen auf der Terrasse immer ungemütlicher: Zeit über ein Winterquartier für die Gartenmöbel zu denken!
Dune Klappstühle und Plein Air Klapptisch von Fermob im Herbstkleid: Wetterfest heißt nicht das man nie putzen muss!
Dune Klappstühle und Plein Air Klapptisch von Fermob im Herbstkleid
1. Wetterfest heißt nicht winterfest
Wir geben ja zu, es ist einfach verführerisch, den Winter langsam einschleichen zu lassen, und einfach die Gartenmöbel draußen auf ihrem Platz stehen zu lassen. Man kann im zeitigen Frühjahr mal schauen, wie sie dann den Winter überstanden haben, vielleicht ein wenig putzen und schon erstrahlen Gartenstuhl und Gartentisch im neuen Glanz. Nur leider sind die wenigsten Gartenmöbel wirklich winterfest: Gartenstuhl, Grill, Sonnenschirm und Gartentisch sind zwar wetterfest, halten also sommerliche Regenschauer und Sonnenstrahlen durch, aber der ständigen Feuchtigkeit bis Nässe gepaart mit meist harschen Frösten sind sie nicht gewappnet. Ständig feuchtes Holz stellt die Fasern hoch, so dass sich Flechten und Moose gut festhalten können und lustig über Sitz und Tischplatte wachsen. Beton saugt wie ein Schwamm die Feuchtigkeit auf und wehe, wenn der Frost kommt: Das Wasser gefriert, dehnt sich zu Eis aus und sprengt Pore für Pore den Beton, bis aus den feinen Rissen unschöne Abplatzer werden. Und selbst an Kunststoff und Aluminium zerren die großen Temperaturunterschiede zwischen eisiger Kälte nächtens und wärmenden Sonnenstrahlen mittags. Ganz zu schweigen vom winterlichen Schmier, der alles überzieht …
Panton One Stuhl in Outdoor-Version von Montana: Übersteht winterliche Eskapaden recht gut, auch wenn er lieber trocken stehen würde!
Panton One Stuhl in Outdoor-Version von Montana
2. Trockenes Plätzchen bevorzugt
Wer über einen Wintergarten, überdachte Terrasse oder Loggia verfügt, kann sich ruhigen Gewissens zurücklegen und den Winter kommen lassen – so fern Terrasse und Loggia wirklich trocken und frostfrei bleiben! Alle anderen sollten über einen trockenen, frostfreien Platz für ihre Gartenmöbel denken, schließlich möchte man nicht Jahr für Jahr neue Gartenstühle, Sonnenliegen und Sonnenschirme kaufen. Ob Gartenhäuschen, Garage, Nebengebäude oder Keller – vor dem Wegstellen empfehlen wir Gartenstuhl, Bank und Gartentisch mit warmem Seifenwasser zu reinigen. Vor allem Vogelkot wirkt zersetzend, greift sowohl Holz als auch Lack an. Während Teakholz über ein wenig Öl sich freut, sollten eventuelle Rostflecken an Metallen behandelt und mit Lack geschützt werden. Grundsätzlich gilt nur trockene Gartenmöbel und Gartenaccessoires wegzustellen. Insbesondere Textilien wie Sonnenschirme, Auflagen oder Kissen neigen sonst bei langer Lagerung zu unschönen Stockflecken.
Luxembourg Stapelbank von Fermob: Im Winter ein Picknick? Warum nicht? Diese Bank ist schnell aus dem Warmen draußen, verträgt auch mal ein paar kalte Tage!
Luxembourg Stapelbank von Fermob – winterfestes Sitzvergnügen
3. Bitte keine Schutzhülle nutzen
Vielerorts wird für eine Schutzhülle geworben, die an sich keine schlechte Idee ist, Gartenmöbel durch den Winter zu bringen. Jedoch hält eine Schutzhülle nur Laub und Schmutz, Regen und Schnee ab, schützt aber nicht vor den eisigen Temperaturen und der immerwährenden Nässe. Vielmehr kriecht die Nässe von unten unter die Haube, so dass Gartenstuhl, Bank, Gartentisch und Sonnenschirm nicht mehr abtrocknen können. Überdies bildet sich Kondenswasser, falls die Wintersonne mal kräftiger scheint. Kurzum, wer zur Schutzhülle greift, muss in der Wintersonne lüften (!), d.h. die Schutzhülle abnehmen und von innen abtrocknen lassen.
Luxembourg Gartenmöbel von Fermob – lieben den Einsatz im Schnee!
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4. Winterfeste Gartenmöbel
Nur wenige Hersteller fertigen Gartenstuhl, Sonnenliege, Gartenbank und Gartentisch Allwetter-tauglicher Ausrüstung. Allen voran schreitet die französische Marke Fermob, die schon seit Jahrzehnten öffentliche Parks ausstattet. Vor allem ihre Designklassiker, »Luxembourg« und »Bistro« Garten-Serie, können das ganze Jahr auf der Terrasse bzw. mitten im Garten verweilen. Auch der italienische Metallmöbel-Hersteller Emu rühmt sich, seine Gartenmöbel allwettertauglich zu schützen:
 

Luxembourg Stapelsessel

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Preis: ab 279,00 €
Star Armlehnstuhl

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Preis: ab 126,00 €
Dune Premium Stuhl

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Preis: ab 158,00 €
Arc en Ciel Klappstuhl 2er-Set

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Preis: ab 140,00 €
Arc en Ciel Klapptisch rund

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Preis: ab 158,00 €
Bistro Stuhl

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Preis: ab 69,00 €
Panton One Outdoor Stuhl

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Preis: ab 439,00 €
Keine gute Idee Holz im Winter freistehen zu lassen! Besser für einen trockenen, frostfreien Platz sorgen!
Keine gute Idee Holz im Winter freistehen zu lassen!
Schiefgegangen?
Ihr bester Wille für ein nachhaltiges Winterquartier ist von einem Wintereinbruch zerstört worden? Nicht verzweifeln: Erstens Schnee abfegen, eventuell in der Sonne trocknen lassen, in das trockene Winterquartier tragen. Während Metallmöbel in der Regel einige Tage Kälte verschmerzen, zeigen sich meist Holzmöbel recht »knatschig«: Die Feuchtigkeit verzieht das Gebälk, die winterliche »Schmiere« setzt der Oberfläche arg zu. Wenn Sie offene, eventuell geölte Holzmöbel draußen stehen lassen, sollten Sie hernach zu einem guten Outdoor-Holzöl für Teakmöbel greifen und das trockene Holz pflegen. Ist Beize oder Lack in Mitleidenschaft gezogen worden, hilft nur eine gründlichere Kur: Leichtes Anschleifen glättet eventuelle Unebenheiten. Gebeizte Oberflächen können mit einer entsprechenden Tür- und Fensterlasur bzw. Hybridlasur auf Vordermann gebracht werden. Lack müssen Sie fein säuberlich abkleben, aufstreichen und trocknen lassen. Zweimal dünn lackieren ist besser, als einmal dicke Tropfen zu kreieren! Auch wenn es Zeit kostet!

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