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Michele De Lucchi, Huub Ubbens

Michele De Lucchi, Huub Ubbens

Michele De Lucchi, Jahrgang 1951, steht für die Progressivität im Design und die kontrollierte Provokation: Bereits während seiner Studienzeit in Padua und Florenz gründet er mit einigen Sinnesgenossen die Gruppe »Cavart«, die sich dem »Radical Design« verschreibt und durch aktionistische Seminare von sich Reden macht. Nach seinem Abschluss unterrichtet De Lucchi zunächst zwei Jahre lang Architektur an der Universität Florenz, zieht dann aber nach Mailand, wo er in der Design- und Entwicklungsabteilung des Möbelherstellers Kartell arbeitet. Hier lernt er auch Ettore Sotsass kennen, wird zu einem seiner engsten Freunde und plant mit ihm zusammen die erste Ausstellung der legendäre Designergruppe Memphis. Bald darauf macht er mit experimentellen Prototypen von elektrischen Haushaltsgeräten für das Studio Alchimia auf sich aufmerksam und wird von Olivetti als Berater engagiert, wo er später auch zum Chefdesigner avanciert. Mitte der 1980er hebt Michele De Lucchi eine weitere Designervereinigung aus der Taufe (»Solid«) und lehrt an der Mailänder Domus Akademie. Sein eigenes Studio gründet er 1988, zehn Jahre später wird hieraus die Firma »amdl« mit Ateliers in Mailand und Rom.

 

Auch der Lehre bleibt er treu, wird Professor für Design und Kunst an der Universität Venedig und erhält 2006 von der Kingston Universität einen Ehrendoktortitel für seine Bemühungen um die Lebens- und Wohnqualität.

 

Zu einem der populärsten Entwürfe von Michele De Lucchi zählt ohne Zweifel die Leuchte »Tolomeo, die er 1987 zusammen mit Giancarlo Fassina für Artemide erschafft. Längst ist sein Name fester Bestandteil von Design-Werkschauen und Einzelausstellungen in allen großen Museen der Welt. Seine jüngeren architektonischen Aufgaben führen De Lucchi auch verstärkt nach Deutschland, wo er für die Deutsche Bank und die Deutschen Bahn (Reisezentrum Frankfurter Hauptbahnhof) aktiv wurde.

Michele De Lucchi, Huub Ubbens

Michele De Lucchi, Jahrgang 1951, steht für die Progressivität im Design und die kontrollierte Provokation: Bereits während seiner Studienzeit in Padua und Florenz gründet er mit einigen Sinnesgenossen die Gruppe »Cavart«, die sich dem »Radical Design« verschreibt und durch aktionistische Seminare von sich Reden macht. Nach seinem Abschluss unterrichtet De Lucchi zunächst zwei Jahre lang Architektur an der Universität Florenz, zieht dann aber nach Mailand, wo er in der Design- und Entwicklungsabteilung des Möbelherstellers Kartell arbeitet. Hier lernt er auch Ettore Sotsass kennen, wird zu einem seiner engsten Freunde und plant mit ihm zusammen die erste Ausstellung der legendäre Designergruppe Memphis. Bald darauf macht er mit experimentellen Prototypen von elektrischen Haushaltsgeräten für das Studio Alchimia auf sich aufmerksam und wird von Olivetti als Berater engagiert, wo er später auch zum Chefdesigner avanciert. Mitte der 1980er hebt Michele De Lucchi eine weitere Designervereinigung aus der Taufe (»Solid«) und lehrt an der Mailänder Domus Akademie. Sein eigenes Studio gründet er 1988, zehn Jahre später wird hieraus die Firma »amdl« mit Ateliers in Mailand und Rom.

 

Auch der Lehre bleibt er treu, wird Professor für Design und Kunst an der Universität Venedig und erhält 2006 von der Kingston Universität einen Ehrendoktortitel für seine Bemühungen um die Lebens- und Wohnqualität.

 

Zu einem der populärsten Entwürfe von Michele De Lucchi zählt ohne Zweifel die Leuchte »Tolomeo, die er 1987 zusammen mit Giancarlo Fassina für Artemide erschafft. Längst ist sein Name fester Bestandteil von Design-Werkschauen und Einzelausstellungen in allen großen Museen der Welt. Seine jüngeren architektonischen Aufgaben führen De Lucchi auch verstärkt nach Deutschland, wo er für die Deutsche Bank und die Deutschen Bahn (Reisezentrum Frankfurter Hauptbahnhof) aktiv wurde.

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