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Kaj Franck

Kaj Franck

Kaj Franck (1911 - 1989) gilt neben Neben Tapio Wirkkala und Timo Sarpaneva als einer der einflussreichsten finnischen Designer. Er studiert bis 1932  Möbeldesign an der Zentralen Schule für Industriedesign in Helsinki, danach arbeitet er zwei Jahre lang u. a. als Katalogillustrator für die Riihimäki-Glaswerke und als Schaufenster-Dekorateur. 1939 verlegt er sich jedoch auf die Felder Innenarchitektur, Innendekoration und Textilgestaltung. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs beginnt Kaj Franck die Zusammenarbeit mit dem Porzellanhersteller Arabia und bleibt bis 1961 ihr Chefdesigner. 1952 entsteht für die Marke ein erstes Kombinations-Service (»Kilta«), dessen Einzelteile frei miteinander verwendet und umfunktioniert werden können. Zudem entstehen ab 1946 bereits die ersten Glaswaren für Iittala, zusammen mit Wirkkala gewinnt Kaj Franck auch einen Designwettbewerb des Hauses. Später wird Iittala das von Franck für Arabia gestaltete »Teema«-Service neu auflegen. Im Vordergrund all seiner Arbeiten steht das Ideal der vollkommenen, kompromisslosen Alltagstauglichkeit im Dauergebrauch. Das Wort Qualität definiert sich bei den Entwürfen von Kaj Franck demnach nicht nur in der äußeren, stets sehr schlichten und schnörkellosen Form, sondern insbesondere auch durch die verwendeten Materialien. Dabei, so sein Credo, habe der Name und das Wesen des Designers zurückzustehen – entscheidend sei, dass ein Objekt allein durch seine Eigenschaften und seinen Gebrauchswert überzeugt.

 

Neben seiner aktiven Karriere lehrt Kaj Franck bis 1978 als Fachlehrer, Fachgebietsleiter und schließlich Professor am Institut für Angewandte Kunst in Helsinki.

 

Trotz seiner bescheidenen Arbeitshaltung (»... das Gewissen des finnischen Designs ...«) wurden ihm unzählige Designauszeichnungen Skandinaviens und aus der ganzen Welt zuteil. 1983 erhielt er die Ehrendoktorwürde des Royal College of Arts in London.

Kaj Franck

Kaj Franck (1911 - 1989) gilt neben Neben Tapio Wirkkala und Timo Sarpaneva als einer der einflussreichsten finnischen Designer. Er studiert bis 1932  Möbeldesign an der Zentralen Schule für Industriedesign in Helsinki, danach arbeitet er zwei Jahre lang u. a. als Katalogillustrator für die Riihimäki-Glaswerke und als Schaufenster-Dekorateur. 1939 verlegt er sich jedoch auf die Felder Innenarchitektur, Innendekoration und Textilgestaltung. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs beginnt Kaj Franck die Zusammenarbeit mit dem Porzellanhersteller Arabia und bleibt bis 1961 ihr Chefdesigner. 1952 entsteht für die Marke ein erstes Kombinations-Service (»Kilta«), dessen Einzelteile frei miteinander verwendet und umfunktioniert werden können. Zudem entstehen ab 1946 bereits die ersten Glaswaren für Iittala, zusammen mit Wirkkala gewinnt Kaj Franck auch einen Designwettbewerb des Hauses. Später wird Iittala das von Franck für Arabia gestaltete »Teema«-Service neu auflegen. Im Vordergrund all seiner Arbeiten steht das Ideal der vollkommenen, kompromisslosen Alltagstauglichkeit im Dauergebrauch. Das Wort Qualität definiert sich bei den Entwürfen von Kaj Franck demnach nicht nur in der äußeren, stets sehr schlichten und schnörkellosen Form, sondern insbesondere auch durch die verwendeten Materialien. Dabei, so sein Credo, habe der Name und das Wesen des Designers zurückzustehen – entscheidend sei, dass ein Objekt allein durch seine Eigenschaften und seinen Gebrauchswert überzeugt.

 

Neben seiner aktiven Karriere lehrt Kaj Franck bis 1978 als Fachlehrer, Fachgebietsleiter und schließlich Professor am Institut für Angewandte Kunst in Helsinki.

 

Trotz seiner bescheidenen Arbeitshaltung (»... das Gewissen des finnischen Designs ...«) wurden ihm unzählige Designauszeichnungen Skandinaviens und aus der ganzen Welt zuteil. 1983 erhielt er die Ehrendoktorwürde des Royal College of Arts in London.

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