Varianten über Varianten an Kerzenleuchtern
Das Design »Kerzenständer« fordert jeden Designer zu Höchstleistungen heraus oder kann man sonst erklären, warum das Wohnaccessoire in so vielen Varianten vorhanden ist? Vom Windlicht aus mattiertem oder farbigem Glas wie kleine Vasen aussehend bis zur schlichten Glas-Laterne mit Teelichter-Einsatz. Vom minimalistisch purem Betonklotz bis zum filigranen Lichtobjekt Kerzenständer - Metall in reinster Verwicklung. Vom altehrwürdigen mehrarmigen, hochgeschossenen Leuchter zum korallenartig verzweigten Tenochtitlan Kerzenleuchter, rot-leuchtend als ob schon das Metall von sich aus brennt.
Eine lange Geschichte der Entwicklung
Kerzen gehören zwar zu den ältesten Leuchtmitteln, sind jedoch wesentlicher jünger als die schon in der Antike weit verbreitete Öllampe. Und so sind viele Design Kerzenständer aus den wechselnden Moden und Stilen der Jahrhunderte entstanden. Weitverbreitet und in jedem Haushalt vor der Elektrifizierung vorhanden, war ein tellerförmiger Kerzenhalter mit einem Stachel oder aufgesetzten Ring als Kerzenhalter und einem Tragegriff, umsicher über Treppe, Stock und Stein zu kommen. Aus heutiger Sicht kein notwendiger Design Kerzenständer mehr in zweierlei Hinsicht: Brauchen wir erstens kein Kerzenlicht, um uns sicher im Dunkeln zu bewegen, zweitens keine Tropfenschale, da fast alle Kerzen heute tropfenfrei gezogen werden. Vielarmige Design Kerzenständer dagegen wie von Driade oder d-zn, die sich aus diesen altehrwürdigen, meist jedoch recht verspielten Formen ableiten, spielen damals wie heute eine erhabene Tischdekoration.