Mawa Design wird im Jahr 1977 von Martin Wallroth als Ein-Mann-Betrieb in Berlin-Kreuzberg gegründet, um die eigens für den Wohnbereich entwickelten Leuchten und Lichtobjekte zu vermarkten. Steter Erfolg lassen das Unternehmen wachsen, externe Designer werden für spezielle Aufträge zur Beleuchtung hinzugezogen, wobei die außergewöhnliche Kombination aus Designbüro und Manufaktur maßgeblich zum Erfolg der Firma beiträgt. Martin Wallroth beschreitet gerne neue Wege, entwirft nicht nur selber technisch innovative Leuchten, sodass Mawa Design häufig eine Vorreiterrolle auf dem Markt einnimmt. In der hauseigenen Manufaktur hergestellt, wird Beleuchtung speziell z.B. für das Bundeskanzleramt, das Corbusierhaus, das Maxim Gorki Theater in Berlin oder das Lutherhaus in Wittenberg angefertigt. (Im Übrigen ist die sogenannte Wittenberg Deckenleuchten-Serie immer noch im Mawa Design Leuchten-Programm.) Zahlreiche Firmen lassen sich ausgefallene Beleuchtung- und »Lichtspielereien« für ihre Showrooms und Ausstellungsräume entwerfen, da sich die exzellente Verarbeitung hochwertiger Materialien zu innovativen Leuchten herumspricht.
Mitte der 1990er Jahre wandelt sich die Manufaktur: Sie zieht aus Berlin nach Langerwisch bei Potsdam. Verkehrsgünstig gut gelegen vereint der große unter Denkmalschutz stehenden Palmhof alle Arbeitsbereiche der Manufaktur. Neue Designer stoßen hinzu und arbeiten nun ausschließlich für Mawa Design. Eine breitere Angebotspalette wird erarbeitet, die aber stets unter Beachtung ökologischer Richtlinien bleibt. Später werden die Bereiche Beleuchtung und Accessoires voneinander getrennt. Reeditionen wie die 1959 von Prof. Dr. Braun-Feldweg entworfene Opalglasleuchte »Havanna« und
Britz Wandleuchte werden ins Programm aufgenommen. Immer die Innovation als Ziel, entwickelt Mawa Design neue Leuchten wie die
line (A) oder
Linestra Wandleuchte, die
EinTopf und
111er Deckenleuchte oder die
D28 Pendelleuchte ohne von seiner stets gepriesenen Geradlinigkeit abzuweichen.